Aggressiver Omaha-Spielstil – Strategietipps auf OmahaPoker.com
Wie bei den meisten Pokervarianten empfiehlt es sich auch bei Omaha, eher aggressiv als passiv zu spielen. Wenn Sie geduldig auf ein gutes Anfangsblatt warten und Ihnen der Flop hilft, ist es an der Zeit, möglichst viel Geld zu scheffeln, da Sie in so einer Situation enorme Gewinnchancen haben.
Im Gegensatz zu Hold’em wirkt Omaha auf den ersten Blick oft so, als könnte man mehr seinem Glück als seiner Intuition vertrauen, besonders wenn einem jemand mit einem Draw und einer Extraportion Glück beim River einen riesigen Pot wegschnappt, obwohl er ein wertloses Blatt hatte, das er schon zu Beginn hätte wegwerfen sollen.
In Wahrheit bietet Omaha größere Gewinnchancen, wenn Sie geduldig auf ein gutes Anfangsblatt warten. Schlechte Omaha-Spieler lassen sich daran erkennen, dass sie viel zu viele Blätter spielen – und bei Omaha ist es eben noch schwieriger, dem zu widerstehen, als bei Hold’em.
Ein Blatt wie 9h 10h bei Hold’em zu spielen ist normalerweise nicht so verhängnisvoll wie ein Blatt wie 2h 7c 10d Ks bei Omaha zu spielen, da 9h 10h oft gar kein so schlechtes Blatt ist. Schlechte Blätter in Omaha haben dagegen oft keinerlei Gewinnchancen. Die Tendenz schlechter Omaha-Spieler, jedes Blatt zu spielen, bietet geduldigen Spielern, die gute Anfangsblätter aggressiv spielen, riesige Chancen.
Also: Wenn Sie selbst ein gutes Blatt haben, spielen Sie es aggressiv. Damit haben Sie im Allgemeinen gute Chancen. Haben Sie also keine Angst, den Pot zu füttern. Sie werden zwar nicht jedes Blatt gewinnen, was aber nicht bedeutet, dass Sie sich scheuen sollten zu setzen und zu erhöhen. Nutzen Sie Ihre Chance, besonders wenn Sie mit schlechten Gegnern am Tisch sitzen, die viel zu viele Blätter spielen.
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