Problemfall Bankroll

Man kann seine Bankroll für Poker Games aus zwei Perspektiven betrachten. Die einen wollen Poker spielen, um die Bankroll wachsen und wachsen zu sehen. Die anderen wollen sich damit nach all den vielen Poker Games etwas gönnen. Somit ist nicht nur das Poker spielen an sich eine komplexe Angelegenheit, sondern auch das Thema Bankroll nicht gerade unkompliziert.

Was ist eine Bankroll?

Aus dem Englischen übersetzt bezeichnet die Bankroll ein Geldscheinbündel und steht somit für den Betrag, den man bereit ist auszugeben und vor allem auch zur Verfügung hat, um ihn für Poker Games einzusetzen. Denn generell sollten erst die Miete und sämtliche weitere Ausgaben gedeckt sein, bevor Geld zurückgelegt wird, um damit ausschließlich Poker zu spielen.

Die Bankroll wird zum Erfolgs-/Pechsträhnenbarometer. Steigt sie, laufen die Poker Games gerade gut. Nimmt sie ab, bringen Poker Games gerade Verluste. Aus diesem Grund sollte man zunächst seine präferierte Spielform und seine Limits kennen, um sich daran orientieren und seine Bankroll aufzubauen, mit der man Poker spielen kann. Denn Experten raten dazu, für Cash Games eine Bankkroll zu verwenden, die an die 300x den konstanten Big Blind der gewählten Poker Games beträgt. Natürlich soll nicht gleich das ganze Geld eingesetzt werden. Bei einem Cash Game mit einem 6$ Big Blind bräuchte man dann schon 1.800$. Das ist eine Menge. Die Bankroll lässt sich vielmehr als Langzeitinvestition ansehen. Wenn man also Poker Games bevorzugt, die einen 6$ Big Blind oder 6$ Buy-In haben, dann sollte man sich vorher eben 1.800$ zurückgelegt haben, um damit über längere Zeit Poker spielen zu können. Immerhin geht es beim Poker hinauf und wieder hinunter und wieder hinauf und so weiter. Wer dann bei Poker Games gleich alles einsetzt, hat an einem Abend auch gleich alles verloren. Wer dann bei Mutti nach Geld fragen muss, ist schlimmer dran, als all diejenigen, die mit einer ausreichend großen Bankroll gestartet sind und nun die Schwankungen abfangen sowie kompensieren können.

Der Konflikt

Die Bankroll bei Poker Games ist außerdem ein interessantes Sinnbild des Charakters seiner Besitzer. Denn mit einer angewachsenen Bankroll lässt sich so einiges – außer Poker spielen – anstellen. Reisen, Klammotten kaufen, sparen zum Beispiel. Doch dafür muss man bereit sein, sich auszahlen zu lassen. Und das wollen manche nicht. Sie entscheiden sich dafür, ihre Bankroll nur einzusetzen, um damit Poker zu spielen. Sie investieren ihr Plus lieber nur in Poker Games. Also höhere Buy-Ins, höhere Limits oder mehrere Tische gleichzeitig bei online Poker Games.

Fazit

Am Ende bleibt es einem selbst überlassen, wie man mit seiner Bankroll umgeht. Ob nun nur damit Poker zu spielen oder sich etwas fernab der Poker Games zu gönnen, das Wichtigste an der Bankroll ist, dass sie Geld bedeutet, welches für Poker Games genutzt werden kann, und dass alle vorher schon ihre regelmäßigen Fixkosten bezahlt haben. Bestenfalls ist die Bankroll immer das eigene Taschengeld, das man getrost und frei ausgeben darf. Niemand sollte hungern, um mit seinen letzten Cents Poker zu spielen. Zuletzt muss jeder selbst entscheiden, ob die Bankroll unangetastet bleibt oder den verdienten Lohn durch Poker Games ausschüttet. Auf den Plattformen der Anbieter von online Poker Games haben alle sofort eine Bankroll, die in den eigenen Account integriert wird. Auch hier sieht man, wie die eigene Bankroll fällt, stagniert und natürlich hoffentlich kontinuierlich wächst.

No comments.

Post a comment

You can leave a response below, or trackback from your own site.