Geschichte von Omaha – wie alles begann
Die Geschichte von Omaha ist im Prinzip die Geschichte von Poker selbst, da Omaha ein sehr naher Verwandter von Texas Hold’em ist.
Experten sind sich weitgehend einig, dass Poker aus dem im 16. Jahrhundert populären persischen Kartenspiel „As Nas” entstand. As Nas wurde mit 25 Karten und 5 verschiedenen Farben gespielt. Angeblich waren die Spielregeln ähnlich denen von 5 Card Stud, und auch viele der heutigen Blattrangfolgen sind identisch mit jenen von As Nas.
Vermutlich breitete sich das Spiel von Persien bis nach Europa aus, wo es „poque” oder „pochen” genannt wurde, woraus sich der Name „Poker” ableitete. Egal wo das Pokerspiel nun tatsächlich herkommt – seinen Boom fand es in den USA, wo es sich innerhalb kurzer Zeit zu einem äußerst beliebten Spiel entwickelte.
Ausgehend von New Orleans, wo Poker zu Beginn des 19. Jahrhunderts populär war, zog es Richtung Westen. Der Wilde Westen bot dem Spiel einen optimalen Nährboden, da Gesetze rar waren und ein Klima von Risikobereitschaft und Spekulation vorherrschte.
Obwohl Poker gesellschaftlich nie so akzeptiert war wie etwa Bridge oder Schach, verankerte es sich so stark in der amerikanischen Kultur, dass es diverse Ausrottungsversuche überstand, insbesondere in Zeiten, als sich die Stimmung im Land gegen das Glücksspiel wandte.
Als Poker aus dem Westen vertrieben wurde, verlegte man es auf Boote am Mississippi. Als man es schließlich auch von den Booten verbannte, florierte es in Kalifornien während des Goldrauschs. Nach Jahrzehnten des Außenseiterdaseins fand Poker schließlich eine permanente gesetzliche Heimat in Las Vegas, als die Stadt zum internationalen Glücksspiel-Mekka heranwuchs.
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